Gespeichert von Anja Schoelhorn am 1. April 2017 - 10:20
 
Unsere Trend-Detektoren haben wieder ausgeschlagen – und zwar kräftig. Der neueste heiße Scheiß im Employer Branding heißt OFA. Noch nichts von gehört? Dann klären wir Sie auf!
OFA wurde im Land der unbegrenzten Möglichkeiten entwickelt. Genau genommen im Zentrum der IT- und High-Tech-Industrie, dem Silicon Valley. Dort, wo der Kampf um die besten Arbeitskräfte mit Schwindel erregenden Jahresgehältern, Creative Labs und modernster Technik ausgefochten wird. Gutes Employer Branding ist eine Säule, auf die die Unternehmen schon seit Längerem bauen. Denn Employer Branding vermittelt Werte, die ein tiefgreifendes Unterscheidungsmerkmal ausmachen.
 
Die Entwicklung des OFA-Konzepts
Bereits 2015 taten sich 5 kleinere Unternehmen aus der IT-Branche zusammen. Das Ziel: Kräfte bündeln und Employer Branding auf eine höhere Entwicklungsstufe heben. Eine neue Dimension, mit der es kleineren Unternehmen gelingt, sich gegen die Platzhirsche durchzusetzen. Auf Basis einer Trendanalyse und verschiedenen Studien entwickelten die Unternehmen mit Hilfe der agilen Scrum-Prozessmethode für Softwareentwicklung und Projektmanagement das OFA-Konzept.
OFA, was übrigens für „one fits all“ steht, ist so genial wie einfach. Statt mit einer extrem individuellen Sprache nur eine winzige Menge von potenziellen Bewerbern anzusprechen – und womöglich noch die eigenen Spitzenkräfte verbal und real zu vergraulen – wird durch die weichen Formulierungen eine große Masse angesprochen.
 
OFA 4.0
Es wäre nicht die IT-Branche, wenn das Konzept nicht auch direkt in eine technische Lösung gegossen worden wäre. Die Prinzipien der Industrie 4.0 umzusetzen, war dabei das Ziel:
 
·        Vernetzung von Mensch und Technik
·        Informationstransparenz zu jeder Zeit
·        Technische Assistenz zur Entscheidungsfindung
·        Eigenständige Entscheidungen der cyberphysischen Systeme
 
Klingt abgehoben? Funktioniert ganz einfach.
 
OFA in der Praxis
Grundlage ist immer noch ein klar definiertes Arbeitgeberprofil. Darum kommen Sie auch zukünftig nicht herum. Aus dem Arbeitgeberprofil werden 10 charakteristische Begriffe extrahiert, die die Arbeitgebermarke am besten beschreiben und auf den Punkt bringen („Employer Brand Unique Selling Proposition“, kurz „EB_USP“). Diese Begriffe werden priorisiert und entsprechend in die Software eingegeben. Das Programm nimmt automatisch eine Gewichtung vor. Dann werden noch die Branchenbezeichnung sowie die Namen der 3 größten Konkurrenten eingegeben. Wenn konkrete Jobs offen sind, kommen noch der Stellentitel und 3 bis 4 Kernaufgaben dazu. Und das war’s auch schon.
 
Die Software analysiert ganz automatisch die online verfügbaren Inhalte der Konkurrenz und der Branche. Diese Inhalte werden mit der EB_USP zusammengeführt. Heraus kommt ein aussagekräftiger Text, der automatisch auf die Karriere-Website eingepflegt wird. Und es werden passende Texte für die Stellenanzeige gleich mitgeliefert. Mit dem Profil des Unternehmens – aber so nah an dem Wording der anderen Unternehmen, dass in den Suchmaschinen die Stellenangebote der kleinen Unternehmen gleichauf mit denen der großen sind.
 
Eine intuitiv bedienbare Bewerbungsplattform liefert OFA gleich mit: Die Job-Kandidaten brauchen nur Namen, Adresse und Geburtsdatum auf der Plattform einzugeben. Die Software findet über diese eindeutigen Angaben die einzelnen Online-Aktivitäten und -Profile der Person und verdichtet alle Informationen zu einem Bewerberprofil. Durch einen ausgeklügelten Algorithmus spuckt die Software sogar eine konkrete Empfehlung aus. (Erinnert uns ein bisschen an unseren Cultural Fit Evalueator.) Wenn das Unternehmen, das OFA einsetzt, den Prozessschritt freigibt, übernimmt die Software sogar ganz automatisch das Bewerber-Management, also Eingangsbestätigungen, Einladungen, Absagen etc.
 
Weiterentwicklung: OFA zur Mitarbeiterbindung
Derzeit ist der Unternehmensverbund dabei, die Software für die interne Kommunikation auszubauen. Ziel ist, dass das Programm automatisch Texte liefert, von denen sich alle Mitarbeiter angesprochen fühlen. Der Sprachduktus ist dafür ganz entscheidend. Die Worte sollen die Unternehmenskultur unterstreichen, sich jedoch auch an den anderen Unternehmen orientieren. Dadurch soll eine Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen werden. Es wird für die Mitarbeiter unattraktiv, sich bei den anderen Unternehmen der Branche umzusehen. Denn die Unternehmenskulturen unterscheiden sich durch den Einsatz von OFA in der Sprache kaum. Und Sprache ist ein mächtiges Instrument: Studien belegen, dass gerade bei der Kommunikation in der Muttersprache das Unterbewusstsein direkt angesprochen wird, ohne dass wir uns dagegen wehren könnten. OFA ist quasi der Weichspüler im Employer Branding. Und wer mag schon kratzige Wäsche?
 
OFA für den deutschsprachigen Markt
Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Der Launch der Software für den deutschsprachigen Markt ist für den 1. April 2017 angekündigt. Wir von der viasion stehen schon in den Startlöchern und werden uns diese geniale High-Tech-Erfindung direkt sichern.
Wollen Sie von diesem Trend profitieren? Wir sagen Ihnen, wie auch Sie mit OFA erfolgreiches Employer Branding gestalten. Jetzt anrufen: +49 (0) 2267 - 829 32 20.