Gespeichert von Anja Schoelhorn am 23. Mai 2017 - 10:21
Ja, viel Spekulation in letzter Zeit, um die immer mal wieder zu findenden Informationen über „Jobs API“ und „Google Hire“. Nun ist es offiziell.
 
Google startet „Google for Jobs“
Google CEO Sundar Pichai hat höchstpersönlich die neue Suche vorgestellt. Da meint Google es wohl diesmal ernst. Jobsuche war gestern - Jobfindung ist die Zukunft. Aber schaut selbst. Ich kann es euch nur ans Herz legen. Wer da wegschaut ist selber schuld. 
 
 
Und was bedeutet das jetzt für KMU's? 
Es betrifft Deutschland noch nicht, da Google erst in den nächsten Wochen „Google for Jobs“ in den USA ausrollt. Jedoch werden weitere Märkte folgen. Ich bin auf jeden Fall schon total gespannt, wann Deutschland dran ist. An der Datenschutzproblematik wird Google sicherlich noch einiges zu knabbern haben, insbesondere weil durch die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) das Thema inzwischen europaweit höchstrelevant ist.
Falls die Unternehmen allerdings jetzt immer noch glauben, sie können weiterhin generische Stellenanzeigen veröffentlichen, dann lege ich ein klares VETO ein. Denn ihr werdet um eine identitätsbasierte, differenzierte Arbeitgebermarke bzw. die daraus resultierenden Stellenanzeigen, nicht drum herum kommen. Wenn man dem ganzen Gequatsche um den Fachkräftemangel, um den „war for talents“, um die mangelnden Bewerber und den leergefegten Arbeitsmarkt Glauben schenkt, wäre Deutschland prädestiniert für „Google Hire“ und „Google Jobs API“. 
Steffi gibt Euch nun 5 Tipps mit auf den Weg, wie ihr in Zukunft bestens gewappnet seid und „Google Jobs API“ zu eurem Freund macht.
 
1. Karrierewebsite
Wie?! Ihr habt noch gar keine? Sie ist verschwunden oder wurde vom dicken Einhorn gefressen? Das gibt's doch nicht! Dann aber nun hopp, hopp und schnell sein! Denn ohne eure eigene Karrierewebsite könnt Ihr leider nicht von der Google-Suchmaschine profitieren. Die relevanten Daten zieht sich Google nämlich genau von diesen Seiten. Umso wichtiger ist es also für Euch, eine Karrierewebsite zu haben.
 
2. Mobiloptimierung
Herzlichen Glückwunsch, ihr habt also schon eine Karrierewebsite. Damit gehört ihr zu den Unternehmen, die den Wandel im HR mitbekommen haben. Aber ist Eure Seite auch mobil nutzbar? Die meisten Nutzer besuchen Eure Seite nämlich per Smartphone oder Tablet. Also: ran an die Mobiloptimierung, dann klappt‘s auch mit dem Bewerber.
 
3. Suchmaschinenoptimierung
Was hilft die beste Website, wenn man sie nicht findet? Genau: gar nix! Deswegen ist hier auch eine Reihe an Input notwendig, damit Eure Karrierewebsite gefunden und bewundert werden kann. Einiges ist hier sicherlich einfach selbst umsetzbar, wie z.B. die sprechenden URLs. Bei anderen Optimierungsmöglichkeiten (robots.txt oder XML Sitemaps) hilft es, einen Fachmann (m/w) mit ins Boot zu holen. Ahoi!
 
4. Nutzerfreundlichkeit
Ward Ihr auch schon mal genervt, da Ihr auf einer Seite nicht die gewünschten Infos gefunden habt? Weil Sie einfach zu gut versteckt waren? Aus dem Alter des Suchens und Versteckspielens sind wir wohl mittlerweile alle raus. Deswegen gilt: Bitte verschachtelt Eure Infos nicht in der hintersten Karrierewebsite-Ecke. Die Info verstaubt dort nur und wird einfach nicht gefunden. Denn nach ca. 3 Klicks haben User keine Lust mehr weiter zu klicken. Was bis dahin also nicht angezeigt wurde, bleibt ewig verschollen.
 
5. Social Media Nutzung
Facebook, Twitter und Co. warten nur auf Euch! Nutzt diese Plattformen, um Eure Infos in die Welt hinauszuposaunen. Natürlich erhaltet Ihr hier nicht von heute auf morgen eine Reichweite von 1.000.000 Menschen, aber ein kontinuierlicher Aufbau und eine intensive Pflege der Accounts hilft enorm. So werdet auch Ihr gehört und vor allem gefunden!
 

Es bleibt spannend.